Deutsche Rentenversicherung

Unser Behandlungskonzept VOR

Eine orthopädische oder rheumatologische Erkrankung kann auch von einer psychischen Erkrankung begleitet sein und Probleme bei der Krankheitsbewältigung schaffen...

Der therapeutische Ansatz in einer geschlossenen Gruppe berücksichtigt die somatische (körperliche) Erkrankung und die psychische Komorbidität in Wechselwirkung. Dabei stellt die Bezugsgruppe die  Hauptkomponente dar. Neben dem Austausch mit betroffenen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden beinhaltet die Behandlung ein bewegungstherapeutisches Kernangebot und psychologische Themengebiete. Als Betroffene*r lernen Sie den Zusammenhang sowie die Wechselwirkungen zwischen psychischen und körperlichen Komponenten zu erkennen. In psychologischen Gruppen- und ggf. Einzelgesprächen, der Bewegungskompetenzgruppe und dem Cardio- sowie Koordinationstraining lernen Sie den Umgang mit dem Schmerz und die Freude an Bewegung wiederzuerlangen. Ein Team aus Psychologen, Ärzten, Sport-, und Physiotherapeuten-,´und bei Bedarf auch Ergo- oder Ernährungstherapeuten betreut Sie intensiv während Ihrer Rehabilitation.

Entspannungstrainings zur Behandlung chronischer Schmerzsymptome und psychischer Störungen fördern den Abbau somatischer und psychischer Anspannungszustände.

Um die Symptome abzumindern und Betroffene durch neu erworbene Selbstmanagementkompetenzen für den Alltag zu stärken, bieten wir in der Rheumaklinik die verhaltensmedizinisch orientierte Reha (VOR) an. Denn ein stationärer Aufenthalt in einer Fachklinik bietet neben professioneller Unterstützung auch eine Umgebung zum Erlernen neuer Skills im Selbstmanagement. Die verhaltensmedizinisch orientierte Reha der Rheumaklinik ist geprägt durch Angebote für Menschen mit chronischem Schmerz am Bewegungsapparat und dem Fibromyalgie-Syndrom.

Eine Frau mittleren Alters an einem Trainingsgerät

Weg zum Klinikaufenthalt

Um einen Klinikaufenthalt zur verhaltensmedizinisch orientierten Reha zu beantragen, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Kostenträger (z. B. Rentenversicherung) einen Antrag für stationäre Behandlung stellen. Diesem ist ein ärztlicher Befundbericht beizulegen, den Ihr Haus- oder Facharzt erstellt. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, Ihre Wunschklinik im Antrag anzugeben. Den Antrag finden Sie hier.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Dann nehmen Sie gern Kontakt mit unserem Team der Patientenverwaltung auf und lassen Sie sich beraten (Tel. 05621 797-0)